
Wasser ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade die unscheinbaren Elemente der Infrastruktur sind es, die unsere Versorgung sichern. Ein gutes Beispiel dafür ist der Hochbehälter des ZWE in Stiebarlimbach. Von außen wirkt er eher wie eine einfache Feldscheune – im Inneren jedoch verbirgt sich hochmoderne Technik. Zwei gewaltige Wasserkammern mit jeweils 350 Kubikmetern Fassungsvermögen ragen bis unter das Dachgebälk. Ein automatisches Reinigungssystem sorgt für effizienten Betrieb und geringe Wartungskosten.
Diese Technik konnten kürzlich auch Fachleute aus der Region aus nächster Nähe erleben. Im Rahmen eines „Nachbarschaftstages“ trafen sich die Wasserwerksnachbarschaften Forchheim in Eggolsheim. Neben Fachvorträgen stand auch eine Besichtigung des Hochbehälters auf dem Programm. Geführt wurde die Gruppe von Simon Seidel, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, der spannende Einblicke in die Anlage gab.

Die Wasserwerksnachbarschaften – kurz WWN – sind ein wichtiger Bestandteil der Trinkwasserversorgung in Bayern. Ihr Angebot richtet sich vor allem an Fachpersonal wie Wassermeister, Wasserwarte und technische Mitarbeiter. Ziel ist es, durch Weiterbildung und Erfahrungsaustausch die Qualität und Sicherheit der Wasserversorgung stetig zu verbessern.
„Gemeinsam sind wir stark“ – dieses Motto wird hier gelebt. Organisiert auf Landkreisebene ermöglichen die WWN praxisnahe Fortbildungen direkt vor Ort. Seit 1986 gibt es dieses Netzwerk, seit 2009 ist es als gemeinnütziger Verein organisiert.


