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Zweckverband zur Wasserversorgung der Eggolsheimer Gruppe

Der Zweckverband wurde 1963 gegründet und besteht aus den vier Mitgliedsgemeinden Eggolsheim, Buttenheim, Altendorf und Hallerndorf.

 

Versorgt werden derzeit 16.253 Einwohner aus sieben Tiefbrunnen und vier Quellen. Der Zweckverband unterhält vier getrennte Versorgungsanlagen, zwei Aufbereitungsanlagen, 12 Hochbehälter mit einer Speicherkapazität von 4.830 cbm, acht Pumpstationen sowie 56 Übergabe- und Dükerschächte.

 

Das Leitungsnetz besteht aus ca. 50 km Zubringerleitungen, ca. 116 km Versorgungsleitungen und ca. 82 km Hausanschlussleitungen. Hausanschlüsse sind im Moment ca. 4.900 vorhanden, ohne die erschlossenen Bauplätze.

 

Die Förderleistung vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 betrug 862.982 cbm aus den Tiefbrunnen und 179.894 cbm aus den Quellen, somit insgesamt 1.042.876 cbm.

 

Die drei Tiefbrunnen II, III und IV haben eine Bohrtiefe von 62 m, 66 m und 45 m und eine Schüttungsleistung von heute 34,5 l/sec (urspr. 50 l/sec).

 

Die vier Tiefbrunnen V, VI, VII und IX haben eine Bohrtiefe von bis zu 46m und eine Schüttungsleistung von zusammen ca. 30 l/sec.

 

Die verkaufte Wassermenge 2016 betrug 850.395 cbm, der Verlust lt. Aufzeichnung 2016 ca. 120.114 cbm, der tatsächliche Verlust 2016 betrug 72.367 cbm oder 7,84 %.

 

Der Wasserpreis beträgt seit 01.01.2015 1,40 €/cbm (netto), hinzu kommt eine monatliche Grundgebühr von 2,56 Euro (netto) je Hauptzähler.

 

In der Zeit von 1965 bis 1973 wurde die Gesamtanlage der Wasserversorgung Eggolsheimer Gruppe mit einem Gesamtkostenaufwand von ca. 14,5 Mio. DM erstellt. Hier wurden folgende damals noch selbständige Gemeinden angeschlossen:

 

  • im BA I Eggolsheim, Buttenheim, Altendorf, Dreuschendorf, Unterstürmig und Neuses
  • im BA II die Ortschaften westlich der Regnitz, und zwar: Seußling, Trailsdorf, Schlammersdorf und Pautzfeld
  • im BA III die Aischgrundgemeinden Hallerndorf und Willersdorf mit dem Ortsteil Haid
  • im BA IV die Gemeinden Schirnaidel und Weigelshofen

 

1985 wurden in einem weiteren Bauabschnitt Kauernhofen, Rettern und Bammersdorf angeschlossen.

 

1989 wurden Drügendorf, Götzendorf, Tiefenstürmig und Stiebarlimbach in den Zweckver-band aufgenommen. Bei den ersten drei Ortschaften besteht keine Verbundleitung. Diese drei Ortschaften werden aus der Quelle Drügendorf versorgt, Stiebarlimbach aus der Verbandsanlage.

 

Im Juni 1990 wurden Ketschendorf, Gunzendorf, Frankendorf, Stackendorf, Tiefenhöchstadt, Kälberberg und Hochstall in den Zweckverband eingegliedert. Auch hier besteht keine Verbundleitung, so dass auch diese Ortsteile aus eigenen Quellen versorgt werden.

 

Durch die Aufnahme vom Juni 1990 versorgt der Zweckverband nun 29 Ortschaften in seinem Verbandsgebiet.

 

1997 wurde mit der Niederbringung von drei neuen Brunnen begonnen. Im April 1998 sind wir mit den Brunnen V, VI und VII ans Netz gegangen.

 

1999 haben wir mit der Sanierung und Erweiterung der Aufbereitungsanlage begonnen. Die Maßnahme wurde im Mai 2001 fertiggestellt.

 

2002 Inbetriebnahme der Druckerhöhungsanlage im HB Frankendorf ab 25. Juni 2002.

 

2004 Einbau einer UV-Anlage im HB Frankendorf.

 

2006 2006 Anschluss der Ortschaft Ketschendorf an die zentrale Wasserversorgung über das Ortsnetz Dreuschendorf mit Errichtung einer Pumpstation. Die Versorgung wurde am 15. September 2006 aufgenommen, gleichzeitig Wegfall der Quellen Ost und West (nur noch für den Feuerlöschbedarf).

 

2009 Beginn mit Gesamtkonzept, geplante Investition 7,1 Mio. €.

 

Unsere Wässer aus den Tiefbrunnen sowie den verschiedenen Quellen haben eine Gesamthärte von 12 bis 16 dH, d. h. sie liegen im Härtebereich II – III.

 

Der Zweckverband beschäftigt im technischen Bereich den Wassermeister Joachim Schneider, den Wasserwart Georg Arold, den Wasserwart Andrè Scholz und den Wasserwart Max Betz. Im Verwaltungsbereich sind der Geschäftsführer Florian Stühler und die Verwaltungsfachangestellten Benjamin Batz und Sascha Rauch tätig.